Fründliche Scherereien

Infantile Gesellschaft

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In der Pubertät werden die eigenen Bedürfnisse und die der Peer-Group oft in völliger Selbstverständlichkeit über das Allgemeinwohl gestellt und durchgesetzt. Vernunft hat Pause. So scheint mir die Pubertät wie eine Frühform des Lobbyismus.

Leider findet der sich heutzutage in ausgereifter Form sowohl in der Politik als auch in den Chefetagen wieder. Vielleicht sprechen wir deswegen so oft von der infantilen Gesellschaft, in der nicht richtig erwachsene gewordene Teenager im Kindergarten der Eitelkeiten immer noch den anderen die Bauklötze wegnehmen, damit ihr eigener Turm höher erscheint, und die sich bei Gegenwind in der Schmollecke verdrücken und ihre Wunden lecken, die sie durch ihr Handeln selbst herausgefordert haben.

(Tanja Fründ)

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