Fründliche Scherereien

Wie lange muss eine Katze trainieren, um einen Muskelkater zu bekommen?

2 Kommentare

Ein Fitness-Studio für Katzen… Das wär doch mal was Neues. Ich sehe schon wie reihenweise sofaverwöhnte Hauskatzen in hautengen hippen Klamotten vor dem Laufband stehen und sich die mühevoll angefressenen Pfunde aus der Chipstüte ihrer Herrchen und Frauchen wieder abtrainieren. Ganz ehrlich? Katzen sind wunderbare Tiere. Sie haben eine intensive Ausstrahlung, eine anmutige Art sich fortzubewegen und außerdem sind sie so unabhängig und stolz, wie kein anderes Haustier, das ich kenne. Sie scheinen ein fortwährendes Geheimnis mit sich herumzutragen, nie kann man sich bei ihnen sicher sein, was sie gerade umtreibt. Sie verschenken ihre Liebe ganz allein und autark, lassen sich nicht festhalten und sind doch ungemein verschmust. So weit zu den normalen Katzen.

Dicke Katzen sind …. naja. Unheimlich?! Vor meinem geistigen Auge tauchen dicke Katzen bei Hänsel und Gretel auf. Der gestiefelte Kater war bestimmt ein durchtrainierter schlanker Bursche, blitzgescheit und wendig. Und da wären wir wieder bei den allseits bemühten Klischees, die auch Menschen anhaften. Die schlanken, gewitzten Karrieremenschen, die immer alles richtig machen und die dicken, dummen Couchpotatoes, die Dumm-TV gucken und auch sonst nix auf die Reihe kriegen.

In unserer Nachbarschaft gab es mal eine Katze, die sah aus wie Garfield. Und wer Garfield noch kennt, weiß, dass dieser Kater alles andere als dumm war. Er war dick, rot geschreift, bösartig und … schlau. Die Katze aus unserer Nachbarschaft war dick, penetrant und ….äußerst wendig. Man mag es kaum glauben. Und äußerst kontaktfreudig war sie auch. Es gab manchen Abend, da setzte sie sich vor unsere Terrassentür zur Küche und zerbiss in aller Ruhe und mit absoluter schauspielerischer Hingabe eine Maus in zwei Teile, während uns der Appetit an der selbstgebackenen Pizza schlagartig verging. Sie war so dick, dass wir kaum glauben konnte, dass sie die Maus selbst gefangen hatte. (Vielleicht war’s eine langsame dicke Maus! 😉

Unserer rot-weiß-getigerten Freundin wären ein paar Runden über’s Laufband im Katzenfitnessstudio bestimmt gut bekommen. Einen Katzenfreund konnten wir in all den Jahren aber nicht ausmachen. Da uns nichts bekannt ist über eventuellen Nachwuchs, gehen wir davon aus, dass ein „Muskelkater“ auch immer noch nicht in Sicht ist, auch wenn das Geschrei auf der benachbarten Wiese anderes vermuten lässt.

Zum Schluss noch ein „Geheimtipp“ für Zuhause. So kann eine Couchkatze auch in Bewegung gebracht werden. 😉

 

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2 Kommentare zu “Wie lange muss eine Katze trainieren, um einen Muskelkater zu bekommen?

  1. Das ist ein total süßes Video. Und Katzen, nun ja, es gibt Menschen, die mögen Katzen und es gibt … meinen Mann! Lach!! Er trägt mit Vorliebe ein T-Shirt, das ihm Freunde schenkten. Darauf zu sehen ist eine Katze über einem Lagerfeuer! Darunter steht: Ich mag Katzen, sie schmecken wie Hähnchen! – So, böse, ich weiß, soooo böse!!! 🙂 LG Martina

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  2. UiUiUi, das ist böse. :-))))) Richtig böse. Aber ich weiß, an Katzen scheiden sich viele Geister. Ich muss keine zu Hause haben, aber ich finde sie interessant, und sie finden mich interessant. Ob das jetzt für mich oder gegen mich spricht, wird ein Katzenliebhaber oder ein Katzenhasser sicher unterschiedlich beurteilen. ;-))))) LG Tanja

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