Fründliche Scherereien

Yoga oder Yoga(ou)rette

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Es ist die Zeit der Diäten, der guten Vorsätze, der Fitnessgeräte und/oder -kleidung. Wer sich nicht abschrecken lässt, dem empfehle ich, sich diesen Link  anzusehen oder gleich weiterzulesen, wenn er seine guten Vorsätze nicht wie ein Kartenhaus zusammenstürzen sehen will. Dabei denke ich vor allem an die, die mit Gewichtsreduktionvorsätzen ins neue Jahr starten (und dabei meine ich die, die es wirklich versuchen sollten und nicht die, die mit einigen Mikrogramm gefühlten Übergewichtes kokettieren). Was das Model auf der bekannten Internetseite eines bekannten Kaffeehandelshauses seinen Kunden dort vorführt, ist schon sehr anschaulich und interessant. Da mag die angepriesene Yoga-Matte noch so kuschelig, heimlig und atmungsaktiv sein; bei den abgebildeten Yogaausführungen verrenkt sich allein mein Wunschdenken und sonst nix.  Aber vielleicht ist die Matte made in Asia und hat schon den Damen aus dem chinesischen Staatszirkus als Unterlage gedient. Wer eine der Vorstellungen besucht hat, weiß, dass man dort vor Neid oder Mitleid mit den Mädchen schier grün anläuft. Biegsam wie ein Weidenästchen verknäulen sich die elfengleiche Artistinnen in jeder Hand mit 20 Tellern jonglierend und/oder auf der Spitze eines aufgestellten Schwertes sich um sich selbst drehend. „Ich konnte früher auch mal Klappmesser im Sport.“ höre ich noch eine Dame neben mir flüstern. „allerdings nur vorwärts.“ Ja ja, ich auch, ich auch. Dieser oder jener konnte auch Break-Dance Mitte der Achtziger, zumindest den Moon-Walk von Michael Jackson. Im fortgeschrittenen Alter ist von der Körperspannung nicht mehr viel geblieben. Nach dem Silvesterfestessen blieb nur noch eine kurze Restspannung um den Bauchnabel erhalten, dort wo ungefähr der Hosenknopf sitzen sollte, den es kurz nach Mitternacht weggesprengt hat. Ich war schon immer gern eher bequem angezogen. Aber halt, da muss ich die Seite nochmal scannen. Bequeme Kleidung haben die ja auch oder? Dann spar ich mir doch die Matte und fang es gleich mal tiefenentspannt an das neue Jahr. Habe ja wieder 365 Tage Zeit bis zum nächsten Zwangsworkout, gell?

 

 

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2 Kommentare zu “Yoga oder Yoga(ou)rette

  1. Ja, die Diäten. Darüber könnte ich auch Bücher schreiben. Mach ich aber nicht (mehr). Mir kommt keine Diät mehr ins Haus – allerhöchstens ein bewussteres Essen. Dein Schreibstil gefällt mir total. Ich fühle mich sehr wohl hier bei dir! LG in die Nachbarschaft! Martina

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    • Das freut mich! Ich komme nicht immer dazu sofort zu antworten. Verzeihung. Aber mal etwas anderes:
      Schreibst Du bald einmal über Deine Erfahrungen im Sprachkurs, von dem die Rede war beim Leseabend? Das würde mich interessieren.
      Liebe Grüße
      Tanja

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