Fründliche Scherereien


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Denken Wünschen

Kind 2 ist ein großer Philosoph und hat die Gabe, die komplizierten Dinge ganz einfach auf den Punkt zu bringen. Dazu eignen sich besonders gut Autofahrten. Kürzlich auf dem Rücksitz.

Kind2: „Mama, kannst Du eigentlich Deine Wünsche sehen?“

Ich: „Wie meinst Du das?“

Kind2: „Also ich kann meine Wünsche sehen!“

Ich: „Mh. Das ist ja interessant!“

Kind 2: „Also ich denke ja an meine Wünsche. Und beim Träumen sehe ich ja auch was ich denke! Also ich schlaf ein und träume und schwupps seh ich, was ich grade denke.“

Wenn mich einer gefragt hätte, was eigentlich Träumen bedeutet und wo das herkommt… ich hätte vielleicht kompliziert aus einem Geo-Artikel zitiert, der sich sehr aufschlussreich mit dem Thema Traum beschäftigt. Oder dass man weiß, dass es Synapsen gibt, über die Informationen der Nervenzellen weitergeleitet werden, dass wir den Schlaf dringend brauchen, um die Eindrücke des Tages und unserer Umwelt und wer weiß was noch alles zu verarbeiten und richtig einzusortieren. Und dass unser Gehirn ein Hochleistungsorgan ist, welches nur grau und unscheinbar aussieht, ist ja auch allgemein bekannt. Dies alles hätte ich erklären können. Aber auf das Naheliegenste wäre ich sicher nicht gekommen.

„Träumen ist, wenn man sieht, was man denkt!“


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Gendertraining à la Fründ

Abends an der Schaukel. Glühend rot versinkt die Sonne am Abendhimmel und zaubert ein goldenes Licht auf die Gesichter unserer Kinder. Beide laufen noch schnell vorm Schlafengehen zur Hochform auf. Neueste Errungenschaft an der Schaukel ist eine Schaukelstange, wie wir sie vom Zirkus Salto Mortale kennen. Und während Kind 1 beharrlich und sehr beweglich selbigen einübt, dabei Hochschwünge und Abschwünge fabriziert, dass es meinem Mutterherz graust, steht Kind 2 fachmännisch daneben und begutachtet die akrobatische Turnerei. „Jetzt will ich auch endlich mal.“ kräht es. Kind 1 steigt gönnerhaft ab und überlässt das Todesgerät dem turnerischen Nachfolgerchen. Die Stange wird erstmal zur Ruhe gebracht. Dann hängt sich Kind 2 seitwärts an die Schaukelstange und beginnt zuerst Fuß 1 dann Fuß 2 in die Höhe zu winden. Nach ein paar eifrigen Minuten des Strechens haben es die Zehen bis zum Holm geschafft und noch ein paar Atemzüge weiter klemmen endlich die Fersen verkreuzt über der Stange. Auf der einen Seite lange Arme, auf der anderen Seite fest mit den Füßen verankert, in der Mitte hängt der Po nach unten. Von der Seite gesehen nimmt Kind 2 die entspannte Haltung eines Faultiers ein, welches es unlängst im Zoo lange und fasziniert studiert hat. Kind 1 ist nicht ganz zufrieden. „Soll ich Dir mal zeigen, wie ein richtiges  „Hängebauchschwein“ geht?“

(Die Turnübung „Hängebauchschwein“ ist übrigens eine kreative fründliche Umbenennung des allgemein verbreiteten „Schweinehängens“ oder „Schweinebaumelns“, das ich noch aus Kindertagen kenne. Dabei sitzt man rittlings auf der Turnstange, lässt sich rückwärts in die Kniekehlen rutschen und hängt mit dem Kopf nach unten.)

Irritiert überlässt Kind 2 dem großen (Besserwisser)-Geschwisterkind das Turngerät, nicht ohne zu bemerken, dass es doch ein supertolles Hängebauchschwein gewesen sei. „Nein, nein,“belehrt Kind 1,“Hängebauchschwein: das geht so.“ Und turnt sich flugs in die Höhe, lässt sich nach hinten fallen und hängt kopfüber an der Schaukel, nicht ohne noch mit dem Hinterkopf aus der Kuhle trockener Erde darunter eine Staubwolke zu zaubern. Kind 2 schüttelt den Kopf. Es ist mit seiner eigenen Darbietung völlig im Reinen und mit sich zufrieden. „Na und?! Meins war halt ein Frauenhängebauchschwein!“ und setzt hinzu:“Und der Thorben, der kann sogar Männerspagat“. So! Basta! Somit ist die Geschlechterdifferenzierung erfolgreich abgeschlossen. Es gibt Hängebauchschweine und Frauenhängebauchschweine, es gibt Frauenspagat und Männerspagat. Wer das noch interpretieren muss, ist selbst schuld. Für Kind 2 ist die Sache jedenfalls sonnenklar. Die Wahrheit liegt im Auge des Betrachters. Und das, womit ich mich selbst wohl fühle, das bin ich und das reicht mir. Manchmal wünsche ich mir, die Welt könnte insgesamt so einfach sein. Aber vielleicht hat Kind 2 den Erwachsenen da tatsächlich etwas voraus.


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Zelten an der Nordsee

Die liebe Eva hat mit ihrem letzten Beitrag über’s wilde Zelten in Norwegen bei mir verschiedene Gedanken ausgelöst. Über’s Zelten im Allgemeinen und im Besonderen über die Romantik, die man damit verbindet. Ich selbst habe eigentlich immer ziemlich unromantische Gefühle damit verbunden und so ist mir folgendes Gedicht in die Finger geflossen, dass ich Euch zum Sonntag noch aufschreiben möchte. Viel Spaß damit!

 

Wie ist es heute doch schön

mit Zelten im Garten so bequem.

Man wirft sein Pop-up-Zelt ins Gras

und schon hat man Spaß.

 

Das Zelten war vordem

nicht immer so angenehm.

Das Material war schwer und fest

und gebaut war’s auch nicht schnell, das Nest.

 

Lasst uns in die Vergangenheit schauen

Wie man früher begann ein Zelt zu bauen

Aus schwerem Zelttuch ist das Haus

und meistens sieht’s  braun/orange oder dunkelblau aus.

 

Mit vielen Stangen zu hantieren…

Da kann Vatti schon mal die Geduld verlieren

Die Mutti steht mit Plan daneben.

Die Kinder helfen die Plane heben.

 

Die Stangen sind sortiert, die Schnüre abgewickelt,

der Boden bereitet und die Heringe in den Boden gefrickelt.

Vatti versucht von innen das Zelt zu bauen,

während die Kinder sich mit der Luftpumpe hauen.

 

Dann werden noch schnell die Mittelstangen gerichtet

und auch schon die ersten Wolken gesichtet

Vatti versucht die Heringe einzuschlagen

da kommen die ersten Wetterplagen

 

Die Sonne verschwindet just in dem Moment

in dem Mutti meint, wie sehr ihr Sonnenbrand brennt

Der Wunsch nach Abkühlung wird schnell erfüllt,

weil aus den aufsteigenden Wolken schon der erste Regen quillt.

 

Im Tosen von Regen, Wind und Hagel

hält Vatti bereit Hammer und Nagel

Mutti und Kinder verschwinden im Zelt

während Vatti noch mit dem Hammer die Stellung hält

 

„Geht’s“ ruft die Bande von drinnen

Vattis Stimme scheint im Regenfluß nur noch zu wimmern

Schon fließen die ersten Bäche durch das Vorderzelt

weil Mutti vergessen hat, dass der Eingang noch nicht hält.

 

Das Vordach beginnt bereits zu flattern,

im Wind fangen die Schnüre an zu knattern.

und die ersten Wassermassen

beginnen den Campingplatz zu erfassen

 

Vatti hält sich noch am Vorzelt fest.

Da gibt der Sturm dem Werk den Rest.

In einer Pfütze aus Matsch und Gras

werden Mutti und Vatti und Kinder patschnass.

Die Luftmatratzen schwimmen im Entwässerungsbach.

Die Möwen halten die Butterkekse in Schach.

 

Doch ist HIlfe in der Not nicht weit

Der ganze Campingplatz steht bereit

Willi aus Bottrop weiß am besten wie’s geht.

Und wenn am Ende alles steht

und über’m Grill die Bratwurst dreht

dann hat man die Beschwernis vergessen

und nun wird erst einmal mit allen gegessen.

Ein Hoch auf den Urlaub mit Mann und Maus

und nun ist die Geschichte vom Zelten aus.

(Tanja Fründ)


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Gefunden – an der Nordsee (2)

Inspiration

Inspiration zu finden ist manchmal gar nicht so einfach. Es gibt Tage, da inspiriert mich der Alltag zu mancherlei Gedanken. Oft ist er aber herzerweichend normal und eintönig, oder ich habe grauenhaft geschlafen und nix ist mit Inspiration. Wo soll die auch herkommen zwischen Wäschebergen, Terminen, Beruf, Krankheiten und sonstigen Anforderungen? Da will mir kein Wort, kein Bild, keine Zeile einfallen, um zu beschreiben, was das Leben an sich und das Leben in einer Familie lebenswert und liebenswert macht.

Auch die ersten Tage an der See verbrachten wir in einem komischen Trott. Nicht mehr ganz zu Hause, aber auch noch nicht im Urlaub, schlingerten wir zwischen Meer und Eisdiele hin und her und suchten Erholung. Doch die wollte sich so flugs nicht einstellen. Das Wetter, so wechselhaft es war, machte uns das Ankommen erstaunlicherweise leichter. Das war etwas Vertrautes. Niesel und Wind waren wir ja von zu Hause bereits gewöhnt. Die Temperaturen stiegen im Laufe des Urlaubs genauso wie unsere Entspannung und unsere Freude. Wir fanden nach und nach zu einem Urlaubsrhythmus und der Alltag verblasste. Ein genussvolles „So What“ bestimmte von nun an unseren Tagesablauf. Und so kam auch die Inspiration zurück, und ich traute mich, mal wieder zu Pinsel und Farben zu greifen. Eigentlich halte ich mich nicht für malbegabt. Erst mit den Jahren wurde mir klar, dass es den guten oder schlechten Maler gar nicht gibt. Wichtig ist doch eigentlich nur, dass das Bild mich glücklich macht oder zumindest etwas in mir auslöst, das mich geistig weiterbringt. Das kann ein hingeworfenes Kritzelbild genauso leisten wie ein kunstvolles Deckengemälde. Ich denke, wenn ein Pinselstrich oder ein Farbtupfer etwas in seinem Betrachter auslöst, hat der Maler sein Werk vollbracht.

Nicht jeder kann ein Michelangelo sein, aber jeder kann malen. Ich habe mich vor einigen Jahren mal an eine Leinwand gewagt und aus dem Handgelenk eines meiner Lieblingsmotive gemalt.

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Es ist keine große Kunst. Aber es ist definitiv gemalt😉 und es erinnert mich immer an einen wunderschönen Urlaub an der Nordsee. Also: Werk vollbracht!

Zu diesem Thema habe ich von meinem Mann kürzlich ein tolles Video bei youtube zugemailt bekommen. Ich möchte es Euch sehr ans Herz legen, auch wenn es ein bißchen länger dauert und auf englisch ist. Es ist witzig, macht erfreulich nachdenklich und räumt mit dem Vorurteil auf, das manche Menschen mit sich herumtragen in Bezug auf ihre eigenen Malkünste. Viel Spaß damit!

 


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Gefunden – an der Nordsee (1)

Wer ins Watt geht, der findet auch etwas. Jenseits von Schlick und Wattwürmern gibt es so manches zu entdecken. Ich bin dort gerne mit der Kamera unterwegs und habe schon viele schöne Aufnahmen machen können. Mit einem sogenannten Makro-Objektiv braucht man Zeit und Muße, dazu eine ruhige Hand oder am besten ein Stativ. Aber dann kann man sehr nah an Dinge  herangehen und Details festhalten. Was mich immer wieder fasziniert, ist die Vollkommenheit, die filigrane und detailreiche Vielfalt der Schöpfung, an der ich Euch ein wenig teilhaben lassen möchte.

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Dies ist eine Miesmuschel mit Seepocken. Das klingt ein bißchen gruselig, aber eigentlich ist eine eine wunderbare Verbindung in der Natur. Bei den Seepocken handelt es sich nämlich nicht um eine Krankheit, die die Muschel befallen hat, sondern um Krebse. Genauer gesagt um Rankenfüßer, die zur Gruppe der Krebse gehören. Es sind sesshafte Tiere, d.h. einmal beispielsweise auf einer Muschel angesiedelt, können sie nicht mehr verlassen. Eine spezielle Art von Kleber sorgt dafür, dass sie sich auch im ständig wechselnden Gezeitenstrom und in großer Brandung nicht von ihrem „Tier“ lösen. Der Muschel geschieht dabei nichts. Es handelt sich nicht um Parasiten. Und so kann man am Nordseestrand eine Menge dieser bizarren Muschelanhängsel finden.

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Gelesen – an der Nordsee

Das kleine beschauliche Dörfchen Horumersiel im Wangerland ist vielleicht nicht der Nabel der Welt aber eine kleine schmucke Perle am ostfriesischen Nordseestrand, nicht nur weil es einige recht gute Lokale dort gibt und die weltbeste Eisdiele😉 , sondern vor allem eine sehr gut und liebevoll geführte Buchhandlung „Die Bücherinsel“.

Wenn wir im Urlaub sind, habe ich es noch nie geschafft, dort ohne ein Buch aus dem Geschäft zu gehen. Dabei ist es eher ein Bücherlädchen denn ein Laden. Ein kleiner Tisch mit fein ausgesuchten Titeln für jeden Geschmack und jedes Genre, dazu auf einem engen Regal am Fenster allerlei Schmökernswertes aus Ostfriesland, liebevolle originelle Postkarten und vor allem ein interessantes Kinderregal mit feinen Alternativen, die man in einer der Riesen unter den Buchhandelsketten eher gar nicht in die Finger bekommt. Vielleicht ist gerade die fehlende Menge imd dafür die sorgsame  qualitativ hochwertige Auswahl an Büchern das Angenehme in der Bücherinsel. So bleibt der Blick haften auf Werken, die ansonsten dem Urlaubsleser eher nicht so ins Auge fallen würden.

So ging es mir mit dem Buch von Janos Szekely Titel „Verlockung“. Zunächst erstmal habe ich eine große Liebe für ein schönes Outfit. Nun handelt es sich lediglich um ein Taschenbuch  (erschienen im Diogenes Verlag), das auf den ersten Blick gar nicht so dick aussieht. Es entpuppt sich beim Aufblättern allerdings als 992 Seiten starkes Buch, das seine kleine Form nur deshalb wahren kann, weil es auf dünnem Papier gedruckt ist. Dies hatte ich von diesem Taschenbuch nun wahrlich nicht erwartet. Sein Gewicht in der Hand überrascht. Es ist eine Freude, die glatten eleganten Seiten umzublättern. Und ebenso gewichtig wie sein Äußeres und dabei ungemein fesselnd ist auch die Geschichte, die es in sich trägt.

Szekely nimmt uns mit auf eine Reise nach Ungarn in die Zeit zwischen den beiden Weltkriegen, wo er uns teilhaben lässt am Leben von Bela, der in der Ich-Form erzählt.

Bela wird als uneheliches Kind geboren und wächst bei einer alten grausamen Frau auf, die Kinder von „gefallenen“ Mädchen bei sich aufnimmt und sich diesen Dienst teuer bezahlen lässt. Je nach Geldeingang werden die Kinder mehr oder weniger schlecht behandelt. Bela durchschaut schon bald, dass niemand ihm hilft und er ganz auf sich allein angewiesen ist. Er vertraut niemanden und nur selten gelingt es Menschen, an sein Herz zu kommen und ihn dazu zu ermuntern, etwas aus seinem Leben zu machen.

Es wird dennoch im Verlauf seines Lebens und der Geschichte immer wieder Menschen geben, die zu Schlüsselfiguren werden und ihn weiterbringen. Doch auf dem Weg nach oben geht es für ihn den sprichwörtlichen Schritt vor und zwei wieder zurück. Die Klassengesellschaft lässt ein Ausbrechen aus den vorgesehenen Schubladen nicht zu.

Dazu rumort es im Land. Die Unterschicht beginnt sich zu wehren, Gedanken von Marx und Lenin kommen auf, werden aber grausamst verfogt und am Horizont wirft auch schon Hitlers Vormarsch seine Schatten voraus.

In diesem Durcheinander kämpfen die einfachen Leute ums Überleben. Persönliche Wünsche und Träume müssen nicht nur hinten anstehen, sondern werden ganz realistisch nie zu erreichen sein. Und doch träumen sie – die Menschen, die in schäbigen Hochhäusern ihre eigenen Betten vermieten und auf dem Boden schlafen, um noch etwas dazu zu verdienen. Auch Bela erlebt große Überraschungen und tiefe Enttäuschungen. Die Kluft zwischen Arm und Reich wird zum Dauerthema für ihn.

Er entrinnt der grauenhaften Kindheit und geht zu seiner Mutter nach Budapest, wo er eine Stelle als Liftboy in einem Hotel bekommt. Er arbeitet nun dort, wo Adel und Prominenz ein- und ausgehen, macht  Bekanntschaften unter der Oberschicht, die er zu nutzen versucht, gerät dabei an die geheimnisvolle und schöne Gattin einer Excellenz und glaubt, das große Los gezogen zu haben.

Der Roman hat mich zutiefst gerührt, denn das Leben, das Bela führt, wird mit einfachen aber lebendigen Worten geschildert, entbehrt dabei nicht Witz und Situationskomik.  Man folgt seinen Schritten mal atemlos, glücklich hoffend, manchmal auch kopfschüttelnd und hilflos. Es ist unglaublich leicht zu lesen, hat überhaupt keinen Pathos und – der Urlaubsleser sei gewarnt – auch kein hochauflösendes Happy-End. Es endet aber auch nicht komplett hoffnungslos, so viel will ich an dieser Stelle verraten.😉

Man sagt, Janos Szekely habe der Figur des Bela autobiografische Züge gegeben. Immerhin hat es mich so fasziniert, dass ich nach dem Ende der Geschichte noch ein bißchen zu dem Autor selbst gelesen habe und mich ein wenig mit der Geschichte Ungarns befassen will.

Interessant ist noch, dass die Geschichte von Bela schon sehr alt ist. Die Erstveröffentlichung war 1946 in Amerika, danach in verschiedenen europäischen Ländern unter anderem 1959 in Deutschland und wurde in der jetzigen Ausgabe noch einmal den heutigen Maßstäben entsprechend angepasst.