Fründliche Scherereien


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Glück ist, wenn man Kinder hat und starke Nerven

Kind 2 eben: „Mama ich schenk Dir einen Cent!“

Ich:“Wo hast Du denn den her?“

Kind2: “ Den hab ich aus meinem Portemonnaie geholt. Dafür dass Du immer zu essen für uns kochst.“

Ich gerührt:“ Das ist aber lieb. Ein Glückscent für die Mama.“

Kind2 grinst mich an: “ Jaja, damit Du, weil ich ja manchmal das nicht mag….also dass Du mal mehr Glück beim Kochen hast.“

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Phrasen

phrasendrescherei

wie geht’s dir denn? ach ja, ganz gut.

man schlägt sich durch

ja man braucht mut

das leben ist ja oft so schwer

geduld, geduld das wird schon wieder

kopf hoch und mach dich nicht so klein

schlag doch nicht gleich die augen nieder

so schlimm wird’s schon nicht sein

rom wurde nicht an einem tag erbaut

wirf doch nicht gleich die flint ins korn

schlau ist, wer immer nur nach vorne schaut

fängst einfach nochmal an von vorn

du musst nur mehr auf gott vertrauen

dann wird gleich alles leichter sein

du musst nur positiv ins leben schauen

und nicht so schrecklich pessimistisch sein

nach jeder nacht folgt neues licht

die sonne scheint nach jedem regen

jetzt sag nur noch, das glaubst du nicht

musst dich gedanklich einfach mehr bewegen

na komm, wer fällt muss aufsteh‘n

dein Weinen nützt hier gar nicht viel

probleme muss man sich nur anseh’n

und dann lösen schau so geht das lebensspiel

so gut gemeint dies reden ist

den richt‘gen ton trifft man so selten

denn wenn ich gar nicht weiß, was sache ist

dann trennen mich vom nächsten welten

ein lieber blick ein händedruck

sagt mehr als tausend worte

„Ich hör Dir zu.“ das ist genug

es öffnet manche herzenspforte

Tanja Fründ


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Für die grauen Tage

 

Glück ist meist nie von langer Dauer,

doch jede Sekunde voll von Glück hinterlässt eine Spur in unserem Inneren.

So wie Frederic, die Maus, Farben sammelt für den grauen Winter

und daraus Hoffnung erschafft für die anderen Mäuse,

so können auch wir Menschen

immer wieder kleine Portionen Glück

in unserer Seele anhäufeln.

Wenn schlechte Tage kommen, sollten wir wissen,

wo wir die Glückstage in unserem Seelenkämmerchen verwahrt haben.

Darum genieß das Glück, das Du findest, in vollen Zügen.

Umso stärker ist die Spur der Erinnerung, die es hinterlässt.

Auf diese Spur kannst Du bisweilen ausweichen, wenn schlimme Tage kommen.

Es macht die schlechten Tage nicht ungeschehen, aber es nimmt ihnen ein wenig von der Schwere.

und gibt Hoffnung, dass auch wieder Gutes auf Dich zukommen wird.

(Tanja Fründ)

 

 

An dieser Stelle möchte ich ein sehr schönes Lieder verlinken,

das schon uralt ist (Jonathan und Laurent) und diese Gedanken vom Farben sammeln aufnimmt.

„Farben für den Winter“

 

 

 


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Persönliche Größe

Man sagt von manchen Menschen,

sie seien stark.

Doch oft trügt der äußere Schein.

Nur der, der auch über innere Größe verfügt,

hält es aus, wenn das Leben an seiner Fassade kratzt.

Innere Größe nährt sich aus gewogener Toleranz,

selbstkritischem Verhalten,

Reflektionsfähigkeit

und Vergebungsbereitschaft.

Wenn das nicht vorhanden ist,

besteht die vermeintliche Stärke aus

Egoismus und Selbstverliebtheit

und gerät ins Wanken, wenn

Komplimente und Erfolge ausbleiben.

Rachsucht und Feindseligkeit sind die Folge.

Und am Ende bliebt die Einsamkeit und innerlich verzehrende Wut.

Vielleicht hat Jesus deshalb gesagt, wir sollen sieben mal siebzigmal vergeben.

Nicht damit die anderen billig entschuldet werden,

sondern damit wir loslassen und

Frieden schließen können.

(Tanja Fründ)

 


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Wenn ich mir die Welt anschaue….

Ein großes Ego geht oft einher mit viel Ahnungslosigkeit

und der fehlenden Bereitschaft, sich mit der Vielfalt der Welt

und ihren Abhängigkeiten auseinander zu setzen.

So halten sich die Dümmsten für die Größten,

blasen ihre kleine Welt auf,

begrenzen sie dann mit Mauern vor ihrem Tellerrand

und lassen ihr Ego wuchern,

bis es aus allen Nähten platzt.

Wenn es dann verpufft ist,

dürfen die Klugen die Scherben aufsammeln.

Das ist wahre Ungerechtigkeit.

Tanja Fründ